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DIE OBERBADISCHE Verlagshaus Jaumann
12.10.2011 Taxifahrer aus Freude am Auto fahren

IFS Taxi Dreiländereck von Patrick Yeganeh hat auch ein traditionelles Londoner Taxi in seinem Fuhrpark

Von Sabine Theil Weil am Rhein-Märkt. Vor allem der Spaß am Autofahren und eine über zehn Jahre lange Erfahrung mit Taxi fahren im Nebenjob waren der Antrieb für Patrick Yeganeh, im März 2009 ein eigenes Taxi-Unternehmen zu gründen - mit Sitz in Weil am Rhein-Märkt und Lörrach. Die meisten Gäste kommen aus Weil am Rhein, erklärt der in Münster in Westfalen geborene und in Kehl/Offenburg aufgewachsene Jungunternehmer.

Das London-Taxi mit Rechtslenker, eine Rarität in Deutschland, erfreut sich großer Nachfrage.
Foto: Sabine Theil

Nach seinem Maschinenbau-Studium in Karlsruhe und London zog der damals 26-Jährige 1995 mit seinen Eltern nach Weil am Rhein, wo diese ein Terracotta-Geschäft an der Weiler Hauptstraße eröffneten. Patrick Yeganeh lebte dann einige Jahre im Iran, wo er heiratete und eine Familie gründete. 1998 zog er mit seiner Familie nach Märkt. Er unterstützte seine Eltern im Geschäft und fuhr nebenbei Taxi.

Mit 38 Jahren machte sich Patrick Yeganeh mit IFS Taxi Dreiländereck selbständig. IFS steht für Inter-Fahr-Service. Er bietet sowohl Taxifahrten als auch Mietwagenfahrten an. Ich habe großen Spaß am Auto fahren und lerne immer wieder interessante Menschen kennen, so der heute 40-Jährige, der inzwischen von zwei Mitarbeitern unterstützt wird und vier Autos angeschafft hat - einen Audi A 8, einen Mercedes, einen Volkswagen und als Besonderheit das London-Taxi, Baujahr 1996, als Rechtslenker.

Das Royal Cab gehört zu den alten Modellen, die von 1950 bis 1997 von Austin und Carbodies gebaut wurden. Der Fahrer wird vom Fahrgast durch eine Trennwand abgesondert, mit einem schmalen Spalt, durch den Zahlung und Konversation möglich ist. In Deutschland war eine Trennwand ab 1968 Pflicht, wurde dann aber 1969 abgeschafft, weil sich die Taxifahrer dagegen heftig wehrten. Die Zulassung für die Nutzung als Taxi war nur mit einer Sondergenehmigung möglich.

Während seines Studiums in London waren die berühmten Taxis für Patrick Yeganeh ein alltägliches Straßenbild. Deswegen kam ihm auch die Idee, in Weil am Rhein und Lörrach Fahrten in einem traditionellen Londoner Black Cab mit seiner klassischen Lackierung anzubieten. Um die unverwechselbare Form ranken sich die verschiedensten Legenden.

Eine davon besagt, dass die hohe Decke wegen der Kopfbedeckung der englischen Gentlemen notwendig war. Vielleicht sollte aber auch nur das Ein- und Aussteigen erleichtert werden. Die Nachfrage ist sehr groß, vor allem für Hochzeiten. Auch Hotels und Restaurants zeigen starkes Interesse. Eventuell wird er auch noch ein zweites Modell anschaffen.

Sobald das Fahrzeug sieben Kilometer pro Stunde fährt, verriegelt sich die Türe, die so lange verriegelt bleibt, bis der Fahrer von der Bremse geht. So ist der Gast geschützt und der Fahrer vor nicht zahlenden Gästen. Ist mir leider erst letzte Woche in Basel passiert, so der Taxiunternehmer, der auch schon einmal überfallen wurde: Ich denke, dass jeder Taxifahrer mindestens ein Mal im Leben diese Erfahrung machen muss.

Mit einer gewitzten Geschäftsidee will Patrick Yeganeh die Kunden an sich binden. Bei der ersten Fahrt überreicht er Bonuskärtchen für gefahrene Kilometer. Bei Erreichen einer bestimmten Kilometerzahl gibt es eine Freifahrt. >> Link <<

   
   

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